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Meudalismus
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7. Warum ist Reichtum keine Sünde?

FAZ.NET

Harald Wozniewski

Wer reich ist, hat es schwer mit der Anerkennung in unserer Gesellschaft. Schon in der Bibel heißt es: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher das Himmelreich erlangt.“ Ehrliche Arbeit und ein bescheidener Lebenswandel, das sind schon immer die traditionellen Werte der christlichen Welt gewesen.

Eine Ausnahme machte hier nur der Calvinismus, der im irdischen Wohlstand ein Zeichen für das Wohlwollen Gottes sah. Dementsprechend versuchten die Anhänger dieser Lehre, durch Fleiß, Geschäftstüchtigkeit und Sparsamkeit die sogenannte „Gnadengewißheit“ zu erlangen. Nach Max Weber haben sie dadurch wesentlich zur Entstehung des Kapitalismus und zum ökonomischen Aufschwung des Abendlandes beigetragen. Wie entscheidend der Glaube dabei wirklich war, ist jedoch historisch umstritten. Schließlich hat es auch im erzkatholischen Florenz der Medici im 16. Jahrhundert ein blühendes Bank- und Kaufmannswesen gegeben. Klar ist aber, daß die christlichen Sympathien bis heute vor allem den Mühseligen und Beladenen gelten.

Die Geschichte strotzt nicht nur von Beispielen grenzenlosen Reichtums weniger und gleichzeitiger bitterer Armut vieler Menschen, sondern auch von feudalistischen Zuständen.

Die Modelle zur Geldwirtschaft zeigen zu deutlich, dass es automatisch immer wieder zu Endstadien wie im berühmten Monopoly-Spiel kommt: Einer hat alles, die anderen sind verarmt.

Reichensteuer wird kaum noch hinterfragt

Es kommt auch nicht von ungefähr, daß die Kirchen in ökonomischen Streitfragen oft an der Seite der Gewerkschaften und der Sozialpolitiker stehen. Wer möchte schon Anwalt der Privilegierten sein, als welche die „Besserverdienenden“ und „Vermögenden“ wie selbstverständlich bezeichnet werden? Einen Minderheitenschutz können sie für sich nicht reklamieren, auch wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Denn als gerecht gilt in unserer Gesellschaft meist das, was sozial ist. Und sozial ist es im Zweifel, wenn man den Reichen nimmt und den Armen gibt, und nicht etwa umgekehrt.

Derartige, tief verwurzelte Grundeinstellungen einer Gesellschaft haben durchaus konkrete ökonomische Folgen. Kaum noch hinterfragt wird etwa die progressive Einkommensteuer, die gerade erst durch die - in dankenswerter Klarheit so bezeichnete - Reichensteuer verschärft wurde. Dabei ist es eigentlich alles andere als selbstverständlich, daß man bei doppelt so hohem Einkommen weit mehr als das Doppelte an Steuern zahlen soll. Immerhin wird auf diese Weise mehr als die Hälfte des Aufkommens an Einkommensteuer von nur zehn Prozent der Steuerpflichtigen aufgebracht (siehe Grafik).

 

 

 

 

 

 

 

Von wem wohl die Reichen genommen haben? Als Lehrer der Volkswirtschaft sollte der Autor das eigentlich nicht übergehen.

Zur angeblichen “Verschärfung”: [Irrwege/Steuersenkung]

Wie viel des Reichtums der “armen” Reichen wohl direkt aus Steuergeldern stammt?: Zinsen für die Staatsschulden, Subventionen für die Unternehmen, Bereitstellung der Infrastruktur wie Straßen, Telefon, Wasserversorgung usw., der Schutz des Eigentums und der wirtschaftlichen Betätigung durch Militär, Polizei und Justiz, Schutz vor Ungehorsam der Arbeitnehmer durch die Justiz ...

Reichtum als Beweis von Arbeit, Klugheit und Erfolg

Auch die Erbschaftsteuer wird immer mehr zu einer Sondersteuer auf große Privatvermögen. Kleine Erbschaften - und demnächst auch Unternehmen - sind von ihr kaum betroffen. Deswegen regt sich auch kaum jemand darüber auf, daß es sich im Grunde um eine Steuer auf bereits vorher voll versteuerte Einkommen handelt, deren künftige Erträge natürlich auch wieder - progressiv - besteuert werden. Es trifft ja nur die Reichen, die mit den „breiten Schultern“, die schließlich „auch ihren Beitrag leisten sollen“.

7aDiese abschätzige Attitüde gegenüber den Wohlhabenden hat es nicht immer gegeben, und es gibt sie in dieser Form auch heute nicht in allen Ländern. Im Merkantilismus, dem Zeitalter der Sonnenkönige, galt die Schaffung von Reichtum als gesellschaftlich erstrebenswert. Die Anhäufung und Verausgabung von Geld wurde als nützlich für die gesamte Wirtschaft angesehen. Selbst der zügelloseste Luxuskonsum hatte noch sein Gutes, spornte er doch den „faulen und liederlichen Pöbel“ dazu an, sich anzustrengen, um möglichst daran teilzuhaben. Eine vergleichsweise positive Sicht des Reichtums findet man heute noch in den angelsächsischen Ländern, namentlich in den Vereinigten Staaten. Anders als in Kontinentaleuropa zeigt man dort auch gerne, was man hat. Denn Reichtum gilt dort viel weniger als bei uns als unverdientes Privileg, sondern als Beweis von harter Arbeit, Klugheit und Erfolg.

Noch ungerechter ist es, dass mit jedem einzelnen Euro womöglich zigmal Steuern bezahlt werden!!!

 

 

 

 

Wir träumen vom Zeitalter der Sonnenkönige? Wie gut, dass der Autor hier bei mir nachlesen kann, dass wir uns längst wieder im Zeitalter des modernen Feudalismus befinden.

 

 

 

 

Warren Buffett spendet Milliarden

Aus ökonomischer Sicht ist privater Reichtum unverzichtbar für den Wohlstand eines Landes. Schließlich stecken die Milliardenvermögen der Flicks, Mohns und Gettys zum allergrößten Teil in ihren Unternehmen, das heißt unmittelbar in den Arbeitsplätzen. Privat leben viele von ihnen vergleichsweise bescheiden, anders als manche Pop- und Fußballstars, denen wir ihren Wohlstand meist viel weniger neiden.

7bAm Ende eines erfolgreichen Kapitalistenlebe ns fließt das Geld zudem oft in gemeinnützige Stiftungen; so hat der erfolgreiche Spekulant Warren Buffett vor kurzem den Großteil seines Privatvermögen s in Höhe von mehr als 30 Milliarden Dollar der Stiftung von Bill Gates geschenkt, die damit unter anderm gegen Hunger und Aids in Afrika kämpft (siehe auch: Buffett will 85 Prozent seines Vermögens spenden).

Das läuft unseren Meudalherren doch wie Öl hinunter! Bravo! “Privater Reichtum unverzichtbar”! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Das muss man inhalieren! Vor allem erinnert es mich an das Kapitel in meinem Buch 2007 über Chancengleichheit:

Chancengleichheit?
Chancengleichheit meint nicht nur rechtliche Gleichheit (Gleichheit vor dem Gesetz). Chancengleichheit meint vor allem, dass jeder in ein Land geborener Mensch in seinem Leben die gleiche Chance auf ein von Wohlstand erfülltes Leben hat. Angesichts der seit Ende der 1960er Jahre stetig wachsenden Arbeitslosigkeit („Einkommenslosigkeit“) hat man fast den Eindruck, Chancengleichheit sei eher die für alle gleiche Chance, arbeitslos und vermögenslos zu werden.
Die gleiche Chance auf Wohlstand bedeutet insbesondere die gleiche Chance, Eigentümer des Durchschnittsbetrags (!) von „Ressourcen des Wohlstands“, mithin von gewinnbringendem Vermögen zu werden. Wer dagegen Chancengleichheit als gleiche Chance reich zu werden definiert, der führt den Begriff Gleichheit ad absurdum, der meint nämlich die Chance von Ungleichheit und die Chance zu Ungleichheit. Denn Reichtum bedeutet immer mehr als nur der Durchschnitt. Und mehr als den Durchschnitt zu besitzen heißt logischerweise, dass jemand anders weniger besitzt. Chancengleichheit meint hier eben nicht die gleiche Chance wie beim Lotto. Dort steht von vornherein fest, dass es nur wenige Hauptgewinne, ein paar Trostpreise und sehr viele Nieten gibt.
Chancengleichheit beim Erwerb von gewinnbringendem Vermögen kann nur ökonomisch verstanden werden. Wer gewinnbringendes Vermögen erwerben will, muss ökonomisch handeln; er ist — egal wie man diesen Prozess betrachten will — auf Kaufkraft angewiesen. Und genau hieran scheitert heute die Chancengleichheit.

Zu wenig, nicht zu viel Reichtum

Selbst diejenigen Reichen, die privat im Luxus schwelgen, geben anteilmäßig von ihrem Einkommen in aller Regel viel weniger für den Konsum aus als die Masse der Bevölkerung, vom Staat ganz zu schweigen. Würde man sie enteignen, so wäre das Kapital daher sehr rasch verbraucht und mit ihm die Arbeitsplätze. Alle historischen Experimente in dieser Richtung wie etwa die jugoslawische Arbeiterselbstverwaltung haben das immer wieder bewiesen.

Die soziale Katastrophe während der industriellen Revolution wurde nicht wegen zu viel, sondern wegen zu geringem Reichtum in der Gesellschaft verursacht. Es fehlte, ähnlich wie heute in vielen Entwicklungsländern, einfach an genügend Kapital, um die rasch wachsende Bevölkerung mit Arbeitsplätzen zu versorgen. Nicht die Gewerkschaften, sondern der aufblühende Kapitalismus mit seinen riesigen Investitionen hat das Problem schließlich gelöst. Sicher entstanden dabei riesige Privatvermögen, auch Prunk und Protz waren oft dabei. Aber verglichen mit den ungeheuren Werten, die in dem Produktivkapital steckten, waren das nur Peanuts. Wer sich sein Hauspersonal nicht mehr leisten konnte, um dessen Firma und ihre Arbeitsplätze mußte es schon schlecht stehen.

“... anteilmäßig von ihrem Einkommen in aller Regel viel weniger für den Konsum aus ...” Das ist doch der Hohn! Da hat jemand ein Jahreseinkommen von 1 Mrd. Euro, gibt nur 1. Mio. Euro davon für seinen Konsum aus, also nur 1 Promille, und unser Autor feiert dies als vorbildliche Bescheidenheit. Indes liegt gerade in den geringen Ausgaben der Reichen das volkswirtschaftliche Problem: Die Zahlungsmittel (Geld) konzentrieren sich bei den Meudalherren und es entsteht der Nil in der Wüste (näheres unter [Modelle/Der Nil] “Wenn das Geld fließt wie der Nil in der Wüste” und [Modelle/Reich ./. Arm] Einsamer Reichtum basiert auf der Verarmung der Bevölkerung”).

Der Autor irrt, wenn er meint, Geld verbrauche sich. Geld verbrennt nicht, wenn es ausgegeben wird, es wechselt nur den Besitzer. Wenn der Autor dagegen meint, dass anderes Vermögen (Unternehmenskapital, Grundstücke usw.) sich mehr verbraucht, wenn es der breiten Bevölkerung gehört und nicht nur ein paar Meudalherren, dann ist er ein Narr oder ein Lügner.

Gelöst haben das Problem kluge Köpfe wie Ludwig Erhard, die aber genau das abgeschafft haben, was der Autor hier anpreist: die Superreichen.

Ein großer Teil des Vermögens ist „unsichtbar“

Auch der heutige Mittelständler lebt materiell sicher besser als seine Beschäftigten. Dafür hat er allerdings viel weniger Freizeit und meist jede Menge Sorgen. Während für die Mitarbeiter Freitagnachmittag das Privatleben anfängt, grübelt der Chef am Wochenende oft noch über Kalkulationen und Bilanzen. Wer so betrachtet wirklich reicher ist, läßt sich darum nicht einfach sagen. Zumal der materielle Wohlstand besteuert wird, die Freizeit aber nicht.

Im übrigen ist ein großer Teil des Vermögens heutzutage gleichsam „unsichtbar“. Es besteht nämlich gerade für den Normalbürger nicht zuletzt in seinen Ansprüchen an die Renten- und Krankenversicherung, die sich leicht auf sechsstellige Beträge addieren können. Zudem wird eine andere, ebenfalls oft übersehene Vermögensart immer wichtiger, nämlich die Ausbildung und das Wissen der Menschen. Dieses Humankapital ist im Zweifel viel wertvoller als etwa ein geerbtes Häuschen.

Es gibt kaum noch “Mittelständler” (siehe [Fakten/Mittelschicht] “Gehören Sie noch zur Mittelschicht? Die 25.000-Euro-Frage!” und [Fakten/Einkommen] “Die Einkommensentwicklung steht Kopf”). Wer heute tatsächlich zum Mittelstand gehört, hat Unternehmen mit zahlreichen Arbeitnehmern. Das sog. Unternehmerrisiko, das wohl die “Sorgen” bereitet, von denen der Autor schreibt, besteht heute doch allein darin, dass der Unternehmer nur einen Teil seiner Arbeitnehmer entlassen muss, um aus roten Zahlen wieder schwarze Zahlen zu machen. Konkurs geht heute nur die Unterschicht.

Sechsstellige Beträge? Schauen wir doch mal, wie viele Stellen es bei Karl Albrecht sind: 17.500.000.000 € (Stundenlöhne 2008). Ja genau! Wir müssen ja noch das “Humankapital” hinzu zählen! Wie viel wurde früher für einen Sklaven gezahlt?

Egalitäre Wirtschaftsordnungen letztlich gescheitert

Die moralische Beurteilung des Reichtums hängt nicht zuletzt auch davon ab, was man mit seinem Wohlstand anfängt. So haben es jedenfalls ethisch sensible Ökonomen wie etwa John Stuart Mill gesehen. Es ist darum auch kein Zufall, daß in den Ländern mit niedriger Einkommensteuer das private Mäzenatentum meist hoch im Kurs steht. Auch die katholische Kirche war den Reichen gegenüber meist deutlich milder gestimmt, wenn diese reichlich spendeten. Denn auf diese Weise konnte selbst der Kaufmann nicht nur sündlos, sondern sogar gottgefällig handeln.

Die Vorstellung, man müsse nur das Geld der Wohlhabenden anders verteilen, damit es allen bessergeht, ist dagegen überaus naiv. Eher ist das Gegenteil der Fall: Nur wo privates Vermögen gebildet werden kann, entstehen in der Regel Wirtschaftswachstum und Wohlstand auch für die Masse.

Alle egalitären Wirtschaftsordnungen sind dagegen letztlich gescheitert, und zwar sowohl ökonomisch als auch moralisch. Die Menschen haben in ihnen weder mehr Wohlstand noch mehr Gerechtigkeit gefunden, sondern letztlich nur neue Herren, die sie unterdrückt und die sich auf ihre Kosten bereichert haben. Man sollte deshalb vorsichtig sein, gedankenlos den Reichtum als ein Schandmal des Kapitalismus anzuprangern. Im übrigen gehören nicht nur Völlerei und Geiz zu den sieben Todsünden, sondern auch der Neid.

Ulrich Suntum lehrt Volkswirtschaft an der Universität Münster.

Ulrich Suntum ist Mitunterzeichner des Hamburger Appells. Den Unsinn dort habe ich hier ausführlich kommentiert. Er deckt sich mit dem FAZ-Artikel.

Suntum kann einem Ludwig Erhard nicht das Wasser reichen. Der wusste, wie schädlich Reichtum ist. “Ich habe keinerlei Anlaß, weder die materielle noch die sittliche Grundlage meiner Bemühungen (die reiche Oberschicht abzuschaffen) mittlerweile zu verleugnen. Sie bestimmt heute wie damals mein Denken und Handeln.”

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