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Meudalismus
Fakten

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Meudaleffekt, Geldmengenwachstum und Konjunktur

Die Geldumlaufgeschwindigkeit sinkt seit 1981 dramatisch!

(2007, Daten 2008, 2009 und 2010 ergänzt)

von
Harald Wozniewski

1. Die herrschende Volkswirtschaftslehre ist von einem Modell der Volkswirtschaft geprägt, das von einem gesunden Verhältnis von Güterangebot zu Zahlungsmitteln ausgeht und das konjunkturelle Ausschläge nach oben oder unten lediglich als „Störungen“ ansieht. Ähnlich wie der Verlauf einer Sinuskurve sind bei dieser Sichtweise Konjunktur-Hochs und -Tiefs normal und Bestandteil einer natürlichen Abfolge. Demgemäß wird es von Wirtschaftswissenschaftlern, je länger eine Konjunkturflaute dauert, auch immer weniger für möglich gehalten, dass es mit der Konjunktur noch weiter bergab gehen kann; der Aufschwung wird als so sicher vorhergesehen wie der tägliche Sonnenaufgang. Nach Meldungen über einen Konjunkturrückgang folgen solche über den Aufschwung, selbst wenn dieser statistisch gar nicht nachweisbar ist.

Dass eine Konjunktur auch über Jahrzehnte hinweg stetig abnehmen kann - freilich mit kleinen Ausschlägen nach oben und unten („Störungen“) - wird nur von wenigen Volkswirten wahrgenommen (und dann manchmal als Kondratieff-Zyklen bezeichnet). Und selbst dann wird dies nur als langfristig verlaufender Ausschlag nach unten wie bei einer Sinuskurve angesehen.

2. Tatsächlich aber handelt es sich bei allem um weit mehr als nur um eine (unbedeutende) Störung.

In meiner Abhandlung [Modelle/Der Nil] “Wenn das Geld fließt wie der Nil in der Wüste” habe ich die Grundlagen der Verschiebung von Kaufkraft innerhalb der Volkswirtschaft - weg von dem Gros der Marktteilnehmer hin zu wenigen Reichen - dargelegt. Die dort als “Meudaleffekt” beschriebene Folge dieser Kaufkraftverschiebung bedeutet, dass die Umlaufgeschwindigkeit des sich in den Händen der Reichen befindlichen Geldes sich drastisch verringert. Ein Sinken der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes bedeutet Konjunkturrückgang (Konjunkturrückgang durch (Güter-)Sättigung). In meiner Schrift [Modelle/Reich ./. Arm] “Einsamer Reichtum basiert auf der Verarmung der Bevölkerung” habe ich anhand eines mathematischem Modells dargelegt, dass die Konjunktur außerdem dadurch sinkt, dass die ärmere Bevölkerung nicht (mehr) die Einkommen erzielt, die sie für ihre Zwecke benötigt (Konjunkturrückgang durch (Geld-)Mangel). Wie ich in meiner Studie [Fakten/Einkommen] “Die Einkommensentwicklung steht Kopf” anhand der Einkommensteuerstatistiken gezeigt habe, ist die absolute Kaufkraft von 95% der Steuerzahler in dem Zeitraum von 1974 bis 1998, also in 24 Jahren, um rund 70% gesunken. Diese beiden Phänomene - der Meudaleffekt und die Geldknappheit bei dem ärmeren Teil der Bevölkerung - führen beide langfristig zu einem Sinken der Konjunktur, ja, sie gehen sogar Hand in Hand. Mit “ärmeren Teil der Bevölkerung” meine ist übrigens jene Haushalte, die weniger als die durchschnittliche Kaufkraft besitzen, wie sie rechts oben im Kasten angeführt ist (2007 waren das noch rund 24.000 € bar und / oder als Girokontoguthaben [Fakten/Kraufkraft] “Geld, Kaufkraft und die Einkommensverteilung”).

Dieser Konjunkturabschwung wird vorübergehend allerdings in der statistischen Erfassung dadurch kaschiert, dass neues (zusätzliches) Geld geschaffen wird, welches zunächst in die Hände der finanzschwächeren (ärmeren) Marktteilnehmer gelangt.

Dies ist aus finanztechnischer Sicht ein selbstverständlicher Vorgang. Dazu muss man wissen, dass Giralgeld (also Geld in Form von Bankguthaben) dadurch gebildet wird, dass ein Kreditinstitut dem betreffenden Marktteilnehmer einen Kredit gewährt und die Kreditsumme als Guthaben auf seinem Girokonto verbucht. Dieser Vorgang erhöht augenblicklich die Geldmenge M1, wie sie die Deutsche Bundesbank ständig beobachtet und in ihren Monatsberichten veröffentlicht. (Freilich wird durch Tilgung des Kredites bei dem betreffenden Institut Geld auch vernichtet.) Nun ist es nur natürlich, dass Kredite gerade dort ausgereicht werden, wo Finanzknappheit herrscht, also nicht bei den Reichen, sondern bei den ärmeren Marktteilnehmern.

Das hat einerseits zur Folge, dass die Konjunktur künstlich aufrecht erhalten, unter Umständen sogar nominell erhöht wird, und andererseits, dass die Geldmenge in der Volkswirtschaft immer weiter aufgebläht wird. Per Saldo haben wir in Deutschland aber seit den 1960er Jahren ein Geldmengenwachstum von durchschnittlich über 8% jährlich ([Fakten/Einkommen] “Die Einkommensentwicklung steht Kopf” 5.), allein in 2009 sogar eines von 17,4%! Nebenbei wächst natürlich auch die Verschuldung (typischerweise auch die des Staates!). Es entsteht quasi eine Konjunktur auf Kredit. Das Bruttoinlandsprodukt einer Volkswirtschaft, das bekanntlich einzig anhand des umgeschlagenen Geldes, und nicht am Waren- oder Güterumsatz, gemessen wird, wird durch diesen Vorgang, das Geldmengenwachstum, künstlich hoch gehalten.

Der Umfang der Kreditaufnahme, mithin das Ausmaß der Geldmengenerhöhung, wird von der Zentralbank (früher die Deutsche Bundesbank, heute die EZB - Europäische Zentralbank) durch die Höhe der Verzinsung gelenkt. Auch wenn die Zentralbank primär versucht, die Inflation unter Kontrolle zu halten, sorgt sie mit dem ständigen Geldmengenwachstum (unbeabsichtigt) dafür, dass das BIP seine nominelle Höhe hält oder sogar wächst.

Diese künstliche Belebung der Konjunktur hat freilich da seine (“natürliche”) Grenze, wo die Kreditwürdigkeit der Marktteilnehmer für weitere Kredite nicht mehr ausreicht. Mit zunehmender Verschuldung großer Teile der Marktteilnehmer (ja selbst der Staaten) sinkt freilich die Kreditwürdigkeit der für die Kreditaufnahme relevanten Marktteilnehmer in der Volkswirtschaft. Ein Ansteigen der Zahlungsausfälle und der Insolvenzen innerhalb der Volkswirtschaft sind nur zwei Beispiele der damit einhergehenden Entwicklung. “Basel II” ist eine typische Reaktion hierauf. Durch ein Sinken der Kreditwürdigkeit wird das Geldmengenwachstum langfristig gebremst und schließlich sogar ganz verhindert.

In der vorliegenden Studie will ich untersuchen, wie Bruttoinlandsprodukt, Geldmenge und die Umlaufgeschwindigkeit (= Umschlagshäufigkeit) des Geldes sich in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland entwickelt haben. Die folgende Berechnung zeigt, dass die Umlaufgeschwindigkeit von M1 von 1981 bis 2010 von 6,6 dramatisch auf 1,9 gesunken ist. Ältere volkswirtschaftliche Lehrbücher sprechen sogar von Umlaufgeschwindigkeiten von 9 oder 12! Das Bruttoinlandsprodukt, dessen geringstes Wachstum (z. B. 1 %) jede Regierung als großen Erfolg ihrer Politik feiert, ist im Vergleich zur Geldmenge so gut wie gar nicht gestiegen. Da die Geldmenge um ein Vielfaches stärker gestiegen ist als das Bruttoinlandsprodukt, ist klar, dass das nominell zu verzeichnende Wachstum des BIP einzig auf dem Geldmengenwachstum beruht. Echtes Wachstum des BIP läge nur vor, wenn die Geldmenge konstant geblieben oder allenfalls proportional zum BIP gestiegen wäre.

 

nominelles Bruttoin- landspro- dukt

Verände- rung gegenüber Vorjahr Wachstum

Geldmenge M1 = Kaufkraft

Veränderung gegenüber Vorjahr Wachstum

Umschlags­ häufigkeit des Geldes

BIP, wenn die Umschlags­ häufigkeit von 1970 weiter bestehen würde

= BIP, wenn es propor- tional zur Geldmenge gewachsen wäre

BIP bereinigt um die Geld- mengenver- änderung (Basis 1970 = 100%)

 

Mrd. Euro

%

Mrd. Euro

%

 

Mrd. Euro

Mrd.Euro

Mrd. Euro

%

1970

360,60

 

55,33

 

6,5

360,60

360,60

360,60

100,0%

1971

400,24

11,0%

62,13

12,3%

6,4

404,93

404,93

356,42

98,8%

1972

436,37

9,0%

71,22

14,6%

6,1

464,16

464,16

339,01

94,0%

1973

486,02

11,4%

73,04

2,6%

6,7

476,04

476,04

368,16

102,1%

1974

526,02

8,2%

81,01

10,9%

6,5

527,92

527,92

359,30

99,6%

1975

551,01

4,8%

91,98

13,5%

6,0

599,45

599,45

331,46

91,9%

1976

597,40

8,4%

95,54

3,9%

6,3

622,62

622,62

345,99

95,9%

1977

636,54

6,6%

106,39

11,4%

6,0

693,35

693,35

331,06

91,8%

1978

678,94

6,7%

121,64

14,3%

5,6

792,75

792,75

308,83

85,6%

1979

737,37

8,6%

126,73

4,2%

5,8

825,94

825,94

321,93

89,3%

1980

788,52

6,9%

127,59

0,7%

6,2

831,55

831,55

341,94

94,8%

1981

825,79

4,7%

125,94

-1,3%

6,6

820,78

820,78

362,80

100,6%

1982

860,21

4,2%

135,14

7,3%

6,4

880,74

880,74

352,19

97,7%

1983

898,27

4,4%

146,44

8,4%

6,1

954,34

954,34

339,41

94,1%

1984

942,00

4,9%

155,22

6,0%

6,1

1011,58

1011,58

335,80

93,1%

1985

984,41

4,5%

164,43

5,9%

6,0

1071,59

1071,59

331,26

91,9%

1986

1037,13

5,4%

178,87

8,8%

5,8

1165,73

1165,73

320,82

89,0%

1987

1065,13

2,7%

191,83

7,2%

5,6

1250,18

1250,18

307,23

85,2%

1988

1123,29

5,5%

214,02

11,6%

5,2

1394,80

1394,80

290,41

80,5%

1989

1200,66

6,9%

227,24

6,2%

5,3

1480,93

1480,93

292,36

81,1%

1990

1306,68

8,8%

292,18

28,6%

4,5

1904,20

1904,20

247,45

68,6%

1991

1534,60

17,4%

304,49

4,2%

5,0

1984,43

1984,43

278,86

77,3%

1992

1646,62

7,3%

331,89

9,0%

5,0

2162,94

2162,94

274,52

76,1%

1993

1694,37

2,9%

360,89

8,7%

4,7

2351,95

2351,95

259,78

72,0%

1994

1780,78

5,1%

378,78

5,0%

4,7

2468,57

2468,57

260,13

72,1%

1995

1848,45

3,8%

405,03

6,9%

4,6

2639,61

2639,61

252,52

70,0%

1996

1876,18

1,5%

456,86

12,8%

4,1

2977,40

2977,40

227,23

63,0%

1997

1915,58

2,1%

465,01

1,8%

4,1

3030,52

3030,52

227,93

63,2%

1998

1965,38

2,6%

513,35

10,4%

3,8

3345,60

3345,60

211,84

58,7%

1999

2012,00

2,4%

557,61

8,6%

3,6

3633,99

3633,99

199,65

55,4%

2000

2062,50

2,5%

574,58

3,0%

3,6

3744,62

3744,62

198,61

55,1%

2001

2113,16

2,5%

601,64

4,7%

3,5

3920,95

3920,95

194,34

53,9%

2002

2143,18

1,4%

677,78

12,7%

3,2

4417,16

4417,16

174,96

48,5%

2003

2163,80

1,0%

740,39

9,2%

2,9

4825,23

4825,23

161,71

44,8%

2004

2211,90

2,2%

781,26

5,5%

2,8

5091,60

5091,60

156,58

43,3%

2005

2242,20

1,4%

869,26

11,3%

2,6

5665,07

5665,07

142,72

39,6%

2006

2325,10

3,7%

920,11

5,9%

2,5

5996,51

5996,51

139,82

38,7%

2007

2428,20

4,4%

961,67

4,5%

2,5

6267,35

6267,35

139,71

38,7%

2008

2495,80

2,8%

1028,04

6,9%

2,4

6690,90

6690,90

134,33

37,3%

2009

2404,40

-3,7%

1206,86

17,4%

2,0

7865,25

7865,25

110,24

30,6%

2010

2497,60

4,2%

1310,57

8,6%

1,9

8541,14

8541,14

105,45

29,2%

1970 :
2010

6,93

 

23,69

 

 

23,69

23,69

0,305

 

1981 :
2010

3,02

 

10,41

 

 

10,41

10,41

0,303

 

Ausführlich mit aktuellen Daten: www.kiwifo.de/geldmengenwachstum.xlsx (Tabelle 2).

Grafisch sieht das so aus:

Sie sehen hier, wie der Anstieg der Geldmenge M1 - prozentual gesehen - erheblich größer ist als der des nominellen BIP. Von 1970 bis 2010 ist M1 um den Faktor 23,69, das BIP aber nur um den Faktor 6,93 gewachsen. Von 1981 bis 2009 ist M1 um den Faktor 10,41, das BIP aber nur um den Faktor 3,02 gewachsen. In beiden Zeiträumen ist M1 mehr als dreimal so stark gewachsen wie das BIP.

Wäre das BIP (ab 1970) so gewachsen wie die Geldmenge M1 oder wäre die Umschlagshäufigkeit des Geldes so hoch wie 1970 geblieben, so wäre das BIP der blau-magentafarbenen Linie gefolgt. Die Kluft zum nominellen BIP ist eklatant.

Umgekehrt: Wenn wir den Einfluss des Geldmengenwachstums (ab 1970) herausrechnen, zeigt sich ab 1981 ein dramatischer Verfall des so bereinigten BIP (in Prozenten) auf 29,2%.

Das enorme Sinken der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (von 6,5 auf 1,9) beruht - wie oben beschrieben - zum einen auf dem Meudaleffekt und zum anderen auf dem Geldmangel bei den finanzschwachen Marktteilnehmern. Meudaleffekt bei den Reichen und Geldmangel bei den Nicht-Reichen haben zugenommen, wie anhand des Sinkens der Umlaufgeschwindigkeit zu erkennen ist.

Den Statistiken lässt sich nicht entnehmen, welchen Anteil jeder dieser beiden Faktoren am Sinken der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hat. Sicher ist jedoch, dass beide Faktoren beteiligt sind. Denn, wie in meiner Studie [Modelle/Reich ./. Arm] “Einsamer Reichtum basiert auf der Verarmung der Bevölkerung” bewiesen, ist der Geldüberfluss bei den Reichen nicht ohne die Verarmung der übrigen Marktteilnehmer möglich. Letztlich ist die Frage, welcher der beiden Faktoren Einfluss in welchem genauen Umfang hat, allenfalls von akademischem Interesse. Denn beide Faktoren sind der Gesundheit einer Volkswirtschaft gleichermaßen abträglich.

Dem Anfang der 1980er Jahre beginnenden Sinken der Geldumlaufgeschwindigkeit liegt übrigens ein konkreter Politikwandel zugrunde. Das sog. Lambsdorff-Papier ( http://www.fnst-freiheit.org/uploads/644/Lambsdorffpapier-2.pdf ) zeichnet diese neue Politik. Hierzu auch Christoph Butterwegge in “Ein neoliberales Drehbuch für den Sozialabbau - Das sog. Lamsdorff-Papier leitete die ‘Wende’ ein” ( http://www.uni-koeln.de/ew-fak/seminar/sowi/politik/butterwegge/pdf/Ein%20neoliberales%20Drehbuch%20f%FCr%20den%20Sozialabbau.pdf )

Die hier bis 2010 gezeigte Entwicklung wird übrigens so wie bisher weitergehen, bis es zum (inzwischen müssen wir sagen: weiteren) Zusammenbruch des Kreditwesens kommt (Weltweit 1929, Argentinien 2001). Die seit Mitte 2007 erkannte Banken-Krise in den USA ist nur ein kleiner Vorgeschmackt auf die weitere Entwicklung.

3. Welche Möglichkeiten hat der Staat, hier zu intervenieren?

Die in der Vergangenheit und aktuell vorgenommenen beziehungsweise geplanten Maßnahmen der Politik haben die aufgezeigte Entwicklung eher verstärkt als gebremst. Von Steuersenkungen profitieren vor allem die Reichen, was den Meudaleffekt verstärkt. Sozialabbau, Gesundheitsreform, Mehrwertsteuererhöhung usw. fördern die Geldknappheit bei immer mehr Marktteilnehmern. Der Staat selbst, der bekanntlich das Geld schneller ausgibt, als er es einnimmt, gehört übrigens nicht zu den reichen, sondern zu den finanzschwachen Marktteilnehmern.

Alternative Vorschläge, wie etwa staatliche Konjunkturprogramme, können das Problem nicht lösen. Solche Programme führen im 1. Schritt zu einem weiteren Aufblähen der Geldmenge, im 2. Schritt zu einer Umschichtung des (neuen) Geldes von einem armen Marktteilnehmer (Staat) zu anderen armen Marktteilnehmern, und im 3. Schritt landete das Geld doch wieder in den Kassen der Reichen. Mehr dazu in [Irrwege/Konjunkturprogramme] “Über staatliche Konjunkturprogramme”.

Ludwig Erhard hatte, soweit ich das beurteilen kann, als einziger die richtige Grundidee: Die Beschränkung von Vermögen einzelner Markteilnehmer (= Beschränkung der wirtschaftlichen Macht), die er jedoch nur 1948 im Zuge der Währungsreform in Bezug auf Geldvermögen (Umtausch von Bankguthaben und –schulden im Verhältnis 10:1 http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/2002/200203mba_dm_bargeld.pdf S. 20 oben) und später durch die Kartellgesetze durchsetzen konnte. In “Wohlstand für alle”, S. 7, schrieb er 1957:

“So wollte ich jeden Zweifel beseitigt wissen, daß ich die Verwirklichung einer Wirtschaftsverfassung anstrebe, die immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen vermag. Am Ausgangspunkt stand da der Wunsch, über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft die alte konservative soziale Struktur endgültig zu überwinden.
Diese überkommene Hierarchie war auf der einen Seite durch eine dünne Oberschicht, welche sich jeden Konsum leisten konnte, wie andererseits durch eine quantitativ sehr breite Unterschicht mit unzureichender Kaufkraft gekennzeichnet.”

Die Geschichte zeigt, dass diese Maßnahmen als dauerhafte Lösung nicht ausreichten. Eine dauerhafte Lösung muss den Gedanken von Ludwig Erhard weiterführen und kann daher nur so aussehen, wie sie in http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/meudalismus.htm#4.7 umschrieben ist.
 

Leser seit 8.1.2007:

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Sichteinlagen (Girokonto, Tagesgeld)
  : 45.248,54 €
M1: 51.324,97 € / +11,4%
Spareinlagen, Festgeld
  : 20.983,17 €
M2: 72.308,14 € /  +7,7%
M3: 73.437,13 € /  +8,0%
Vermögen & “Stundenlohn”
des reichsten Deutschen:

17,10 Mrd. € / 479.045 €
Die 60 DM Kopfgeld 1948
entsprechen heute:

 8.501,25 €
Der Monatslohn, um heute die Kaufkraft
der 60 DM von damals zu erhalten:

17.002,50 €
Der Bruttostundenlohn aller 
Arbeiter vom Dez. 1948
entspricht heute:
160,11 €
Geldumlaufgeschwindigkeit:
sinkt 2015 dramatisch auf 1,51
(1981 noch 6,56)
Aktuelle Themen:
Krisenpolitik - eine unendliche Geschichte
Elmar Weixlbaumer, Billionaires Club
 

50 Jahre nach
Ludwig Erhard
»Wohlstand für Alle«:


*Dr. Jürgen Borchert, Vorsitzender Richter am Hessischen Landessozialgericht
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“Der Feudalismus von heute ist ein Feudalismus mit menschlichem Gesicht.”


Der Aufschwung ist da!


“Die richtigen Fragen

Die Anstalt vom 05.04.2016 fast nur der Kritik am modernen Feudalismus gewidmet: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2678346/Die-Anstalt-vom-5-April-2016?flash=off